©  Michael Kunte     -    ANTEC-Kunte GmbH - 2013
Erklärung... ...was ist das ASTRA-Einkabelsystem? Beim Satellitenfernsehen gibt es mehrere Möglichkeiten die Programme in die Wohnungen "zu schicken". Alle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die umfassendste Methode bei kleineren und mittleren Antennenanlagen ist die sogenannte ZF- Technik. Die ZF-Technik beschreibt die Verteilungsart einer Satelliten-Antenne, bei der in den Wohnungen geeignete Endgeräte, also z. B. Satellitenreceiver die Programme auswählen. Diese Technik liefert für den Fernsehzuschauer bestes Bild und besten Ton. In Gemeinschaftsantennen tritt jedoch eine gravierender Nachteil zum Vorschein: Diese Antennenanlagen sind aufwendig und damit teuer. Insbesondere dann, wenn in einer Wohnung mehrere Geräte angeschlossen werden sollen! Das sollte jedoch immer vorgesehen werden. Der Grund für den hohen Aufwand: Jedes angeschlossene Endgerät muss über eine eigene Leitung mit der Verteilung (üblicherweise im Keller oder auf dem Dachboden) verbunden werden (siehe Bild rechts). Das ist aufwendig und häufig als spätere oder nachträgliche Erweiterung nicht mehr durchzuführen. Hier setzt der Vorteil eines digitalen Einkabelsystems ein: Die wichtigsten Programme aus unterschiedlichen Programmgruppen (Polarisationen) werden statisch (also nicht veränderbar) auf einem Kabel zusammengefasst. Die Programme auf diesem Kabel unterscheiden sich nicht mehr durch horizontale und vertikale Polarisation oder dem "Low-Band" und "High-Band". Ohne dieses Unterscheidungsmerkmal sind keine Steuersignale der Receiver mehr erforderlich. Der Anschluss "beliebig" vieler Geräte (für Videorekorder oder Schlaf- und Kinderzimmeranschluss etc.) ist also ohne viel Aufwand möglich und individuell in einer Wohnung vom Bewohner zu leisten. Leider gibt es diesen Vorteil nicht zum "Nulltarif". Da nur ca. 1/4 der Übertragungskapazität eines Satelliten  zur Verfügung steht (schließlich werden ja aus 4 Leitungen von der Antenne ein einziges Kabel in der weiteren Verteilung), können nicht alle Programme übertragen werden! Diese  Übertragungsprogramme werden technisch von den Geräten des Antennensystems so ausgewählt, dass möglichst viele deutsche Digitalprogramme (nicht alle!) dem Fernsehzuschauer zur Verfügung stehen. So wird ein guter Kompromiss zwischen Kosten der Antennenanlage, der Zahl der anschließbaren Receiver und der Zahl der (deutschsprachigen) Programme erreicht! Erweitertes Einkabelsystem (1.5) Geänderte Bedingungen führen zu anderen Techniken: So haben sich in der letzten Zeit einige Programmänderungen der Satelliten ergeben. Mehr Programme sollen über Einkabelsysteme transportiert werden. Neue Techniken sind ausgereift. So gelingt es mittlerweile, in die "klassische" Einkabeltechnik die Programme von 3 - 5 beliebigen Transpondern (Satellitenkanäle)  einzuschleusen. Wir nennen das: "Einkabelsystem 1.5". Hierbei werden diese 5 Sendekanäle nach einem festliegenden Muster in vorhandene  Übertragungslücken des klassischen Systems "eingebaut". Das geschieht durch eine Frequenzumsetzung. Die vom Satelliten gesendete Frequenz wird also geändert. Für den Fernsehzuschauer heißt das, dass er seinen Receiver auf die neue, künstlich erzeugte Frequenz einstellen muss. Das ist ein einmaliger Vorgang. Die neuen Frequenzen müssen natürlich bekannt sein.  So werden die Nachteile des klassischen Einkabelsystems durch die "ZF in ZF Umsetzung" deutlich reduziert. Link zu den möglichen Programmen des von uns eingesetzten Systems. Stand 9/2008
Grafische Darstellung einer ZF-Verteilung
Grafische Darstellung eines Einkabelsystems
Grafische Darstellung eines Einkabelsystems
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©  Michael Kunte     -    ANTEC-Kunte GmbH - 2013
Erklärung... ...was ist das ASTRA-Einkabelsystem? Beim Satellitenfernsehen gibt es mehrere Möglichkeiten die Programme in die Wohnungen "zu schicken". Alle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die umfassendste Methode bei kleineren und mittleren Antennenanlagen ist die sogenannte ZF-Technik. Die ZF-Technik beschreibt die Verteilungsart einer Satelliten-Antenne, bei der in den Wohnungen geeignete Endgeräte, also z. B. Satellitenreceiver die Programme auswählen. Diese Technik liefert für den Fernsehzuschauer bestes Bild und besten Ton. In Gemeinschaftsantennen tritt jedoch eine gravierender Nachteil zum Vorschein: Diese Antennenanlagen sind aufwendig und damit teuer. Insbesondere dann, wenn in einer Wohnung mehrere Geräte angeschlossen werden sollen! Das sollte jedoch immer vorgesehen werden. Der Grund für den hohen Aufwand: Jedes angeschlossene Endgerät muss über eine eigene Leitung mit der Verteilung (üblicherweise im Keller oder auf dem Dachboden) verbunden werden (siehe Bild rechts). Das ist aufwendig und häufig als spätere oder nachträgliche Erweiterung nicht mehr durchzuführen. Hier setzt der Vorteil eines digitalen Einkabelsystems ein: Die wichtigsten Programme aus unterschiedlichen Programmgruppen (Polarisationen) werden statisch (also nicht veränderbar) auf einem Kabel zusammengefasst. Die Programme auf diesem Kabel unterscheiden sich nicht mehr durch horizontale und vertikale Polarisation oder dem "Low-Band" und "High-Band". Ohne dieses Unterscheidungsmerkmal sind keine Steuersignale der Receiver mehr erforderlich. Der Anschluss "beliebig" vieler Geräte (für Videorekorder oder Schlaf- und Kinderzimmeranschluss etc.) ist also ohne viel Aufwand möglich und individuell in einer Wohnung vom Bewohner zu leisten. Leider gibt es diesen Vorteil nicht zum "Nulltarif". Da nur ca. 1/4 der Übertragungskapazität eines Satelliten  zur Verfügung steht (schließlich werden ja aus 4 Leitungen von der Antenne ein einziges Kabel in der weiteren Verteilung), können nicht alle Programme übertragen werden! Diese  Übertragungsprogramme werden technisch von den Geräten des Antennensystems so ausgewählt, dass möglichst viele deutsche Digitalprogramme (nicht alle!) dem Fernsehzuschauer zur Verfügung stehen. So wird ein guter Kompromiss zwischen Kosten der Antennenanlage, der Zahl der anschließbaren Receiver und der Zahl der (deutschsprachigen) Programme erreicht! Erweitertes Einkabelsystem (1.5) Geänderte Bedingungen führen zu anderen Techniken: So haben sich in der letzten Zeit einige Programmänderungen der Satelliten ergeben. Mehr Programme sollen über Einkabelsysteme transportiert werden. Neue Techniken sind ausgereift. So gelingt es mittlerweile, in die "klassische" Einkabeltechnik die Programme von 3 - 5 beliebigen Transpondern (Satellitenkanäle)  einzuschleusen. Wir nennen das: "Einkabelsystem 1.5". Hierbei werden diese 5 Sendekanäle nach einem festliegenden Muster in vorhandene  Übertragungslücken des klassischen Systems "eingebaut". Das geschieht durch eine Frequenzumsetzung. Die vom Satelliten gesendete Frequenz wird also geändert. Für den Fernsehzuschauer heißt das, dass er seinen Receiver auf die neue, künstlich erzeugte Frequenz einstellen muss. Das ist ein einmaliger Vorgang. Die neuen Frequenzen müssen natürlich bekannt sein.  So werden die Nachteile des klassischen Einkabelsystems durch die "ZF in ZF Umsetzung" deutlich reduziert. Link zu den möglichen Programmen des von uns eingesetzten Systems. Stand 9/2008
Grafische Darstellung einer ZF-Verteilung
Grafische Darstellung eines Einkabelsystems
Grafische Darstellung eines Einkabelsystems