©  Michael Kunte     -    ANTEC-Kunte GmbH - 2013
G l o s s a r  2 (K bis Z) K Kanal Teil eines Frequenzbandes, der nach einem bestimmten Aufteilungsverfahren zugestellt wird. Ein TV-Kanal besteht aus zwei Frequenzen, eine für den visuellen und eine für den auditiven Inhalt. Jeder Kanal wird mit einem numerischen Kürzel gekennzeichnet (ausgenommen die europäischen Fernsehkanäle, die auf dem Frequenzband 40-230 MHz abgestrahlt werden, und die mit Buchstaben gekennzeichnet sind). Konverter Empfangseinheit im Brennpunkt des Parabolspiegels, Umsetzer vom Frequenzbereich des Satelliten in die Zwischenfrequenz des Receivers. L LNB Low-Noise-Blockkonverter. Auch LNC genannt. Das ist ein Gerät, welches die hohen Empfangsfrequenzen auf niedrigere Frequenzen, die der analoge- oder digitale Receiver versteht, umsetzt. Von hier aus geht's dann via Kabel zum Receiver. (Siehe hierzu auch: Single-LNB, Twin-LNB, Quattro-LNB, Quattwin-LNB und Universal- LNB). Low-Band Das Low-Band umfasst den Frequenzbereich von 10700 bis 11800 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die analoge Ausstrahlung von Programmen genutzt. (siehe auch: High-Band). M MHP Die Multimedia Home Plattform (MHP) soll eine Normierung der multimedialen Angebote für Zuschauer gewährleisten. Die Programmiersprache von MHP basiert auf Java. Start von MHP-Boxen und MHP-Anwendungen in Deutschland soll der 1. Juli 2002 sein. Ob dann allerdings auch schon in den Kabelnetzen MHP-Boxen verfügbar sein werden, ist fraglich. MHz Abkürzung von Megahertz. Maßeinheit für Radio- und TV-Übertragungsfrequenz.en. Ein Megahertz entspricht einer Million vollendeter Schwingungen in der Sekunde. Modem Ein "Modulator-Demodulator" ermöglicht die Übertragung digitaler Daten über ein Kabel (z.B. Telefonleitung oder Breitbandkabel). Einige Set-Top-Boxen haben ein solches Modem bereits eingebaut. Modulator Elektronisches Gerät, welches Ton- und Bildsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt und so gewissermaßen ein neues Signal erzeugt. Der Modulator wird in den Videorecorder und den Satellitenreceiver eingebaut, um das Antennenkabel für die Verbindung mit dem Fernsehgerät zu nutzen. In den Satelliten- Gemeinschaftsanlagen wird der Modulator dazu benutzt, einen TV-Kanal zu erzeugen, auf dem man ein Satellitenprogramm verteilen kann, und zwar gemeinsam mit den terrestrischen Kanälen, ohne das Netz und die Teilnehmerbuchsen zu verändern. MPEG MPEG steht für "Motion Picture Expert Group". Mit MPEG werden die von dieser Expertengruppe entwickelten Spezifikationen zur Datenkompression bezeichnet. Durch die Reduzierung der Datenmenge werden digitale Übertragungssysteme erst rentabel. Die Spezifikationen werden in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 unterschieden, wobei MPEG-2 der Standard für die Übertragung von DVB- Signalen ist. Hinter MPEG-3 steckt das vom Fraunhofer Institut entwickelt MP3-Verfahren, dass zur Reduktion von Audiodaten genutzt wird. Multifeed Unter Multifeed versteht man den Empfang mehrerer Satellitenpositionen mit nur einem Spiegel. Dabei werden vor der Antenne mehrere LNBs angebracht. Die häufigste Multifeed-Kombination ist ASTRA 19,2° Ost und EutelSat 13° Ost. Hierbei wird ein LNB im Brennpunkt des Spiegels, das andere „schielend“ neben dem ersten montiert. Obwohl sich das zweite LNB nicht im Brennpunkt der Antenne befindet, reicht die Signalstärke noch aus, um ein einwandfreies digitales Fernsehbild zu erhalten. Bei entsprechend großen Spiegeln lassen sich auch mehr als zwei Konverter installieren. Multimedia Verschiedene bislang getrennte Medien wie Telefon, Computer, Fernsehen und Radio werden miteinander vernetzt. Multiplexer Der Multiplexer fügt die einzelnen Transportströme, die der Satellit von der Uplinkstation empfängt zu einem einzigen Datenstrom zusammen, der dann vom Orbiter abgestrahlt wird. Das Multiplexing muss dabei nicht unbedingt beim Satelliten stattfinden, es kann ebenfalls schon durch die Uplinkstation geschehen, so dass im Uplink ebenfalls nur ein einziger Transportstrom, den Satelliten erreicht. Multischalter Das ist ein elektronischer Umschalter, der den Anschluss von mehreren Satellitenreceivern an eine Antenne erlaubt. N NID Als NID wird die so genannte Programm-Kennnummer oder auch Netzwerk-ID bezeichnet - eine Zahl 0 und 8191 (dezimal) und 0x0000 und 0x1FFF (hexadezimal). Über diese Netzwerk-ID werden beispielsweise die EPG-Daten zugeordnet. NVOD Mit "Near Video on Demand" ist ein spezielles Verfahren gemeint, das den Abruf von Sendungen zu bestimmten Zeiten (z.B. stündlich) ermöglicht. Auf diese Weise kann der Zuschauer bzw. Zuhörer selbst mitbestimmen, zu welchem (siehe dort) verwechselt werden. O Oberes Band/ Oberes Frequenzband Frequenzbereich 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten, auch "High-Band" genannt. Offsetantennen Das sind mittlerweile mit Abstand die meisten Sat-Antennen. Sie sind nicht kreisrund, wie eine echte Parabolantenne, sondern oval. Die Offsetantenne ist quasi eigentlich nur ein kleiner Ausschnitt aus einer großen Parabolantenne. Weiters Unterscheidungsmerkmal ist, dass der LNB nicht zentral, sondern weiter unten angebracht ist. Die Offsetantenne schaut im Gegensatz zu Planer- oder Parabolantennen scheinbar nicht zum Satelliten, sondern auf einem Punkt der weiter abwärts liegt. Bei der vertikalen Ausrichtung (Elevationswinkel) ist heutzutage meist ein schon korrigierter Wert an der Halterung eingestanzt. Man stellt also hier getrost den Elevationswinkel ein. Ist dies nicht der Fall, so muss man vom Elevationswinkel einen Korrekturwinkel abziehen. Anleitung beachten! Orbit In 36.000 km Höhe dreht sich der Satellit synchron zur Erde. Nur in diesem Abstand können Satelliten fest über einem Punkt der Erde stehen, so dass auf der Erde die Antennen fest ausgerichtet werden können. In dieser Höhe ist die Kraft der Gravitation (Erdanziehungskraft) gleich groß der Zentrifugalkraft (Fliehkraft). Die Gravitation entsteht durch die Rotation (Drehung) des Satelliten mit der Erde. Open TV Betriebssytem für interaktives digitales Fernsehen. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich. Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiele. Freie private Programme sind empfangbar, vgl. EPG. Oszillantionsfrequenz Damit ist die Frequenz gemeint, die der Oszillator im LNB momentan als 750 MHz für die niedrigen Frequenzen (auch Low-Band) hier sind beim Astra 1a- 1d die analogen Programme angesiedelt. Und 10600 MHz (auch high band) hier sind ab Astra 1e die digitalen Programme aufgeschaltet. Alte LNB's haben nur eine Oszillatorfrequenz z. Bsp. 9750 MHz (nicht digitaltauglich) oder bei noch älteren nur die 10000 MHz (empfängt noch nicht einmal alle analogen Programme). Das Umschalten der Oszillatorfrequenz wird meist mittels des vom Receiver gelieferten 22-KHz-Signals realisiert. P Pay-per-view Der Zuschauer bezahlt im Pay-per-view Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Premiere World, bislang einziger Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch Konzert-Events und Sportübertragungen gegen eine Extra-Gebühr angeboten. Pay-TV Bezahl-Fernsehen, in Deutschland bislang durch Premiere analog und Premiere World vertreten. Im Gegensatz zu den durch Werbung bzw. Gebühren finanzierten Programmen stellen die Einnahmen aus den Abonnement-Gebühren der Zuschauer die Hauptfinanzierung des Senders dar. Um die verschlüsselten Fernsehsendungen unter Einsatz eines Decoders und einer entsprechenden SmartCard, dem "Schlüssel", zu decodieren, müssen zusätzliche Gebühren entrichtet werden. PCMCIA Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association Standard, vgl. SmartCard. PID Im digitalen Datenstrom übertragener Packet Identifer, kurz PID, wird für beispielsweise Video, Ton und Teletext jeden einzelnen Kanal zugeordnet. Planarantennnen Manche nennen sie auch Flachantennen. Sie sind oft im mobilen Bereich anzutreffen. Wenn sie flach gestellt werden, bieten sie eine geringe Aufbauhöhe und es läuft kein Wasser rein. Nachteile: Der LNB kann nicht getauscht werden, da er integriert ist. Bei gleicher Empfangsleistung ist eine Planarantenne wesentlich kostspieliger als eine Offsetantenne. Polarisation Um in einem begrenztem Frequenzband so viele Programme wie möglich unterzubringen, werden die eine Hälfte horizontal polarisiert, die andere Hälfte vertikal polarisiert gesendet. Dadurch beeinflussen sich die Program-me nicht bei ungefähr gleicher Sendefrequenz. Die elektromagnetischen Wellen erreichen also unsere Empfangsanlage phasenverschoben, um 90 Grad. Durch die Betriebsspannung des LNB, geliefert vom Receiver, wird im LNB-Gehäuse entschieden, ob nun die horizontalen- oder die vertikalen Wellen Einlass zum LNB finden. Diese Schaltspannung beträgt je nach zu empfangender Polarisation 13 oder 18 Volt. Power Yu Digitales Verschlüsselungssystem, arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf "Smartcard"- Basis, sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus. In Europa u.a. bei AFRT TV (Hotbird 5, 13º Ost) und diversen rumänischen Digitalprogramm im Einsatz. Prepaid-Karte Wie bei Mobil-Telefonen plant Premiere World, künftig auch Prepaid-Karten anzubieten. Der Abonnent kann einen bestimmten Betrag auf seine Smartcard "aufbuchen" und somit beispielsweise Pay-per-view Angebote nutzen, ohne den Film direkt per Modem oder Telefon zu bestellen. Für die Nutzung der Pay-per-view Angebote wird der fällige Betrag automatisch. Q QAM QAM ist die Abkürzung für Qadraturamplitudenmodulation. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Signalübertragung im Kabel, kann hier die QPSK-Modulation nicht genutzt werden. Daher greift man auf QAM zurück. Hierbei liegen die zu übertragenden Daten in der Amplitude des Trägers. Weil im Kabel QAM, via Satellit aber QPSK genutzt wird, muss das Signal an Kabelkopfstationen ummoduliert werden. QPSK QPSK steht für Quadratur Phase Shift Keying. Die QPSK-Modulation wird bei der Satellitenübertragung eingesetzt. Dabei wird das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen werden. Im Gegensatz zur QAM ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können. Quattro-LNB LNB mit vier Ausgängen. Jeder Ausgang ist für eine andere Empfangsebene zuständig. Dieser LNB ist nicht zum direkten Anschluss von Receivern geeignet! Sinnvoll ist er heutzutage nur um mehr als vier Teilnehmer über Multischalter zu versorgen. Quatwin-LNB LNB mit vier gleichwertigen Ausgängen. An jedem Ausgang stehen alle Empfangs-Ebenen zur Verfügung. Dieser LNB ist zum direkten Anschluss an bis zu vier Receivern geeignet. Und zwar ohne Multischalter. Denn der ist hier schon drin! Quatwin-LNB's gibt's seit 1999. Manche nennen ihn auch Quat-LNB. R Receiver Bereitet die vom LNB kommenden Signale für das Fernsehgerät auf. Redundanz Reduktion Bei der digitalen Übertragung werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen - nachfolgende Bilder werden mit diesem verglichen und nur alle Abweichungen übertragen. Rückkanal Interaktive Anwendungen, wie Home-Shopping oder Internet-Zugang, benötigen einen Rückkanal. Dieser kann beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden. Das in der d-box eingebaute Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist weiterhin nicht zu benutzen. S Satellit Ein Fernsehsatellit ist ein mit Elektronik voll gestopftes Gebilde, ca. 2.500kg schwer, mit einer Spannweite von 20 m, einer Sendeleistung von 60 dBWatt und einer Lebensdauer von 12-15 Jahren. Die Programme, die vom Satelliten abgestrahlt werden sollen, werden von verschiedenen Bodenstationen (im 14/18 GHz-Bereich) mit bis zu elf Metern großen Antennen zum Satelliten gesendet. Im Satelliten werden die Frequenzen umgesetzt (10,7-12,75 GHz), aufbereitet, verstärkt und wieder abgestrahlt. Den Strom für die Aggregate an Bord erhält der Satellit von Solarzellen. Die ASTRA-Satelliten befinden sich in einem Raumwürfel von ca.140 km Kantenlänge. Sie werden von der Erde ständig elektronisch überwacht und durch kleine Triebwerke laufend in ihrer Position korrigiert. Sat-Slope Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600 GHz) kommt es bei vielen Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen zwischen LNB und Digital- Receiver. Sat-ZF Unter den Begriff Sat-ZF versteht man die Sat-Zwischenfrequenz. Der LNB wandelt die hohen Frequenzen des Satellitensignals in tiefere um, damit diese über das Kabel zum Receiver weitergeleitet werden können. Der Sat-ZF-Bereich liegt zwischen 950 und 2150 MHz. Scartkabel Diese bereits als Verbindung zwischen Videorecorder und Fernsehgerät verbreitete Kabelvariante dient auch zum Anschluss von Set-Top- Boxen. SCPC Signal Digitaler Einzelträger (Single Channel per Carrier), Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000, beispielsweise bei Reuters Financial TV auf EutelSat W3, 7º Ost. Empfang von SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten ausgelegt ist. Schirmungsmaß Als Schirmungsmaß bezeichnet man die Fähigkeit eines Bauteils oder eines Kabels, die zu übertragenden Signale von denen in der Umgebung befindlichen zu trennen. Es beschreibt also die “Dichtigkeit” gegenüber Fremdeinflüssen und immer wichtiger, da immer mehr Funkdienste vorhanden sind und es immer wichtiger wird, diese nicht zu stören oder selbst nicht gestört zu werden. Die Maßeinheit for das Schirmungsmaß (SM) ist dB. SECAM Séquenze Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das dem NTSC hervorgegangen ist. Wird vorwiegend in Frankreich (SECAM West) und den Ostblockstaaten (SECAM OST) verwendet. Service-ID Anhand der Service-ID, kurz auch SID genannt, lässt sich jedes Datenpaket eines DVB-Transportstroms exakt dem entsprechenden Programm zuordnen. Darüber hinaus werden die einzelnen Programme, die im Multiplexer zu einem einzigen Transportstrom zusammengefügt werden, mit Hilfe der Service-ID vom Receiver wieder auseinander dividiert und zu einzelnen, vollständigen Programmen zusammengefügt. Set-Top-Box Eine andere Bezeichnunweiter.... weiter.... g für digitaler Receiver bzw. digitaler Empfänger, welcher für die Darstellung von digital komprimierten Fernseh- und Hörfunksignale zwingend benötigt wird. Neben der d-Box gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten mit variablen Ausstattungsmerkmalen. SI Service Information - Tabellen im Transportstrom mit Programminformationen und Steuerinformationen für den Decoder. Bei Änderungen der Kanal- oder Transponderbelegung / wechsel von Programmbezeichnungen oder Änderungen von Übertragungsparametern muss kein neuer Suchlauf mehr durchgeführt werden. Die Set-Top-Box stellt sich anhand der SI automatisch auf die Änderungen ein. Signal Allgemeine Bezeichnung für Daten, für eine Information einen Ton oder ein Bild, dessen Inhalt elektrisch verändert wird um über Entfernungen übertragen werden zu können, oder um verschiedene Apparate miteinander verbinden zu können. Simulcast Beim Simulcast-Verfahren werden Programme gleichzeitig in analoger und in digitaler Form ausgestrahlt. Simulcrypt Einige Pay-TV-Anbieter wenden neben der Verschlüsselung in einem System (z.B. Nagravision) auch noch ein zweites System an (z.B. Conax). Das bedeutet, dass das Signal sowohl durch ein Nagravision-CA-Modul als auch durch eine Set-Top-Box mit Conax-Decoder entschlüsselt werden kann. Durch die Zusammenarbeit wird damit vermieden, dass man sich zwei verschiedene Decoder ins Wohnzimmer stellen muss. Single-LNB LNB mit einem Ausgang. Es kann alles empfangen werden, aber eben nur für einen Ausgang. SkyPlex Verfahren, Fernseh- und/ oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink- Standorten in einem Paket zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen. Smartcard Eine Art Scheckkarte mit Abonnentendaten für die Identifikation der Teilnehmer und Zugriffskontrolle auf einen Pay-TV-Kanal, die in den Decoder geschoben wird, vgl. PCMCIA. Spot Ausleuchtzone eines Satelliten, die auf einen kleinen Teil der Erdoberfläche beschränkt ist. Symbolrate Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird. Syster/ Nagravision Analoges und digitales Verschlüselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär. Während Syster für die analogen Programme Premiere analog und Tele-Club sowie CANAL+Spanien eingesetzt wird, nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung. Auch in den spanischen Kabelnetzen werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefinica überwiegend in dieser Norm codiert. T Teletext Aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Sport, Kultur, Medien sowie in der Regel ausführliche Informationen werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen werden die Signale im Datenstrom "huckepack" verbreitet. T.O.N.I Kurzform für Tele-Online-Navigations-Instrument, der elektronischen Programmführer der d-Box, wurde speziell für DF1 bzw. Premiere World entwickelt. Transponder Übertragungskanal/ Umsetzer eines Satelliten. In analoger Technik können ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik sind es 6 bis 9 FS-Programme mit Tonkanälen. Transportstrom Digitales Signal, das neben verschiedenen Video- und Ton-Programmen auch Datensignale für den ordnungsgemäßen Betrieb der Endgeräte, außerdem gegebenenfalls Informationen zur Verschlüsselung und Freischaltung der Geräte zur Nutzung von PayTV enthält. Der TS wird durch geeignete Verfahren (DVB) vom Programmanbieter per Satellit, Kabel oder terrestrischer Antenne zum Zuschauer übertragen. Twin-LNB Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird. U UHF Ultra High Frequency zwischen 300 und 3000 MHz, die auch für terrestrische TV-Übertragungen von Kanal 21 (470 MHz) bis Kanal 69 (860 MHz) genutzt werden. Universal-Decoder Empfängt die Digitalpakete von ARD/ ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter, zum Beispiel der ASR 610, vgl. Open-TV. Universal - LNB Der "Universatl Low Noise Block" (Universal geräuscharme Einheit) bezeich-net das Empfangsteil einer Satellitenantenne (Konverter), das auch für den Empfang digitaler Signale geeignet ist. Bei den verbreiteten Sat-Antennen mit Parabolspiegel befindet sich dieser Konverter am Ende des vorstehen-den Tragarms. Unteres Band/ Unteres Frequenzband Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten. Unterträger Technischer Ausdruck für einen untergeordneten Träger. Bei einer TV-Satellitenübertragung gibt es mehrere Unterträger, die normalerweise für Hörfunkkanäle genutzt werden. Deshalb benutzt man den Ausdruck Tonunterträger zur Bezeichnung eines bestimmten Hörfunkkanals. Man kann auch Stereo-Unterträger sagen, wenn es sich um zwei Tonunterträger handelt (einen für den linken Kanal, einen für den rechten). Um einen Unterträger zu definieren, muss man seine Frequenz kennen. Upgrade Softwareaktualisierung bei Set-Top-Boxen auf eine neuere Version über das Sendesignal. Uplink Damit bezeichnet man den Weg von der Uplink-Bodenstation zu Satelliten. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Uplink-Frequenz. Sie ist wesentlich höher als die Downlink-Frequenz. Das Gegenstück hierzu ist der Downlink. V Verschlüsselung Durch die Verschlüsselung von Programmen wird mit Hilfe eines techni-schen Verfahrens erreicht, dass diese nur einem begrenzten Zuschauer- bzw. Zuhörer- kreis zugänglich sind. Hierfür kommen verschiedene Systeme zum Einsatz, darunter Irdeto, Cryptoworks, Seca, Viacces etc.. VHF Elektrische Information, die aus der Umwandlung eines realen Bildes in ein elektrisches Signal resultiert. Das Videosignal hat genau festgelegte Eigenschaften, so dass es dem auf der ganzen Welt gültigen Standard für Bildübertragungen entspricht. Viaccess Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom. Das Viacess-System gilt bislang als sicher und wird vorrangig von französischen Pay-TV Anbietern eingesetzt, aber auch das Zuführungs- Signal einiger TV-Kanäle für Programm-Plattformen in Frankreich wird in dieser Norm ver-schlüsselt. Video Bitrate Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals. Videoguard Digitales Verschlüsselungssystem, exclusiv entwickelt von Rupert Murdoch's Tochtergesellschaft NDS für das digitale Programm-Bouquet von British Sky Broadcasting auf ASTRA 2 A, 28,2º Ost. Video-on-Demand Bisher musste man in die Videothek fahren, wollte man sich aus einer großen Anzahl an Filmen seinen Lieblingsfilm aussuchen. Video-on- Demand bietet diese Auswahl zu Hause und über den Fernseher an, empfangen wird der Lieblingsfilm mit der Set-Top-Box. Und so gehts: Der Benutzer kann zu jeder Zeit eine beliebige Sendung beim Programmanbieter bestellen und zum gewünschten Zeitpunkt sehen. Bisher sind das noch kühne Träume, mit Near-Video-on-Demand aber schon fast verwirklicht. Vod Bei "Video on Demand" ist es dem Zuschauer bzw. Zuhörer möglich, beim Anbieter zu jedem gewünschten Zeitpunkt eine bestimmte Sendung abzu-rufen. Damit wird man quasi zu seinem eigenen Programmdirektor. W Watt  (W) Watt (W)  Maßeinheit für elektrische Leistung. .... zurück  (Seite 1)
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©  Michael Kunte     -    ANTEC-Kunte GmbH - 2013
G l o s s a r  2 (K bis Z) K Kanal Teil eines Frequenzbandes, der nach einem bestimmten Aufteilungsverfahren zugestellt wird. Ein TV-Kanal besteht aus zwei Frequenzen, eine für den visuellen und eine für den auditiven Inhalt. Jeder Kanal wird mit einem numerischen Kürzel gekennzeichnet (ausgenommen die europäischen Fernsehkanäle, die auf dem Frequenzband 40-230 MHz abgestrahlt werden, und die mit Buchstaben gekennzeichnet sind). Konverter Empfangseinheit im Brennpunkt des Parabolspiegels, Umsetzer vom Frequenzbereich des Satelliten in die Zwischenfrequenz des Receivers. L LNB Low-Noise-Blockkonverter. Auch LNC genannt. Das ist ein Gerät, welches die hohen Empfangsfrequenzen auf niedrigere Frequenzen, die der analoge- oder digitale Receiver versteht, umsetzt. Von hier aus geht's dann via Kabel zum Receiver. (Siehe hierzu auch: Single-LNB, Twin-LNB, Quattro- LNB, Quattwin-LNB und Universal-LNB). Low-Band Das Low-Band umfasst den Frequenzbereich von 10700 bis 11800 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die analoge Ausstrahlung von Programmen genutzt. (siehe auch: High-Band). M MHP Die Multimedia Home Plattform (MHP) soll eine Normierung der multimedialen Angebote für Zuschauer gewährleisten. Die Programmiersprache von MHP basiert auf Java. Start von MHP-Boxen und MHP-Anwendungen in Deutschland soll der 1. Juli 2002 sein. Ob dann allerdings auch schon in den Kabelnetzen MHP-Boxen verfügbar sein werden, ist fraglich. MHz Abkürzung von Megahertz. Maßeinheit für Radio- und TV-Übertragungsfrequenz.en. Ein Megahertz entspricht einer Million vollendeter Schwingungen in der Sekunde. Modem Ein "Modulator-Demodulator" ermöglicht die Übertragung digitaler Daten über ein Kabel (z.B. Telefonleitung oder Breitbandkabel). Einige Set-Top- Boxen haben ein solches Modem bereits eingebaut. Modulator Elektronisches Gerät, welches Ton- und Bildsignale auf eine Trägerfrequenz überträgt und so gewissermaßen ein neues Signal erzeugt. Der Modulator wird in den Videorecorder und den Satellitenreceiver eingebaut, um das Antennenkabel für die Verbindung mit dem Fernsehgerät zu nutzen. In den Satelliten- Gemeinschaftsanlagen wird der Modulator dazu benutzt, einen TV-Kanal zu erzeugen, auf dem man ein Satellitenprogramm verteilen kann, und zwar gemeinsam mit den terrestrischen Kanälen, ohne das Netz und die Teilnehmerbuchsen zu verändern. MPEG MPEG steht für "Motion Picture Expert Group". Mit MPEG werden die von dieser Expertengruppe entwickelten Spezifikationen zur Datenkompression bezeichnet. Durch die Reduzierung der Datenmenge werden digitale Übertragungssysteme erst rentabel. Die Spezifikationen werden in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 unterschieden, wobei MPEG-2 der Standard für die Übertragung von DVB-Signalen ist. Hinter MPEG-3 steckt das vom Fraunhofer Institut entwickelt MP3-Verfahren, dass zur Reduktion von Audiodaten genutzt wird. Multifeed Unter Multifeed versteht man den Empfang mehrerer Satellitenpositionen mit nur einem Spiegel. Dabei werden vor der Antenne mehrere LNBs angebracht. Die häufigste Multifeed- Kombination ist ASTRA 19,2° Ost und EutelSat 13° Ost. Hierbei wird ein LNB im Brennpunkt des Spiegels, das andere „schielend“ neben dem ersten montiert. Obwohl sich das zweite LNB nicht im Brennpunkt der Antenne befindet, reicht die Signalstärke noch aus, um ein einwandfreies digitales Fernsehbild zu erhalten. Bei entsprechend großen Spiegeln lassen sich auch mehr als zwei Konverter installieren. Multimedia Verschiedene bislang getrennte Medien wie Telefon, Computer, Fernsehen und Radio werden miteinander vernetzt. Multiplexer Der Multiplexer fügt die einzelnen Transportströme, die der Satellit von der Uplinkstation empfängt zu einem einzigen Datenstrom zusammen, der dann vom Orbiter abgestrahlt wird. Das Multiplexing muss dabei nicht unbedingt beim Satelliten stattfinden, es kann ebenfalls schon durch die Uplinkstation geschehen, so dass im Uplink ebenfalls nur ein einziger Transportstrom, den Satelliten erreicht. Multischalter Das ist ein elektronischer Umschalter, der den Anschluss von mehreren Satellitenreceivern an eine Antenne erlaubt. N NID Als NID wird die so genannte Programm- Kennnummer oder auch Netzwerk-ID bezeichnet - eine Zahl 0 und 8191 (dezimal) und 0x0000 und 0x1FFF (hexadezimal). Über diese Netzwerk-ID werden beispielsweise die EPG-Daten zugeordnet. NVOD Mit "Near Video on Demand" ist ein spezielles Verfahren gemeint, das den Abruf von Sendungen zu bestimmten Zeiten (z.B. stündlich) ermöglicht. Auf diese Weise kann der Zuschauer bzw. Zuhörer selbst mitbestimmen, zu welchem (siehe dort) verwechselt werden. O Oberes Band/ Oberes Frequenzband Frequenzbereich 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten, auch "High-Band" genannt. Offsetantennen Das sind mittlerweile mit Abstand die meisten Sat- Antennen. Sie sind nicht kreisrund, wie eine echte Parabolantenne, sondern oval. Die Offsetantenne ist quasi eigentlich nur ein kleiner Ausschnitt aus einer großen Parabolantenne. Weiters Unterscheidungsmerkmal ist, dass der LNB nicht zentral, sondern weiter unten angebracht ist. Die Offsetantenne schaut im Gegensatz zu Planer- oder Parabolantennen scheinbar nicht zum Satelliten, sondern auf einem Punkt der weiter abwärts liegt. Bei der vertikalen Ausrichtung (Elevationswinkel) ist heutzutage meist ein schon korrigierter Wert an der Halterung eingestanzt. Man stellt also hier getrost den Elevationswinkel ein. Ist dies nicht der Fall, so muss man vom Elevationswinkel einen Korrekturwinkel abziehen. Anleitung beachten! Orbit In 36.000 km Höhe dreht sich der Satellit synchron zur Erde. Nur in diesem Abstand können Satelliten fest über einem Punkt der Erde stehen, so dass auf der Erde die Antennen fest ausgerichtet werden können. In dieser Höhe ist die Kraft der Gravitation (Erdanziehungskraft) gleich groß der Zentrifugalkraft (Fliehkraft). Die Gravitation entsteht durch die Rotation (Drehung) des Satelliten mit der Erde. Open TV Betriebssytem für interaktives digitales Fernsehen. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich. Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiele. Freie private Programme sind empfangbar, vgl. EPG. Oszillantionsfrequenz Damit ist die Frequenz gemeint, die der Oszillator im LNB momentan als 750 MHz für die niedrigen Frequenzen (auch Low-Band) hier sind beim Astra 1a- 1d die analogen Programme angesiedelt. Und 10600 MHz (auch high band) hier sind ab Astra 1e die digitalen Programme aufgeschaltet. Alte LNB's haben nur eine Oszillatorfrequenz z. Bsp. 9750 MHz (nicht digitaltauglich) oder bei noch älteren nur die 10000 MHz (empfängt noch nicht einmal alle analogen Programme). Das Umschalten der Oszillatorfrequenz wird meist mittels des vom Receiver gelieferten 22-KHz-Signals realisiert. P Pay-per-view Der Zuschauer bezahlt im Pay-per-view Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Premiere World, bislang einziger Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch Konzert-Events und Sportübertragungen gegen eine Extra-Gebühr angeboten. Pay-TV Bezahl-Fernsehen, in Deutschland bislang durch Premiere analog und Premiere World vertreten. Im Gegensatz zu den durch Werbung bzw. Gebühren finanzierten Programmen stellen die Einnahmen aus den Abonnement-Gebühren der Zuschauer die Hauptfinanzierung des Senders dar. Um die verschlüsselten Fernsehsendungen unter Einsatz eines Decoders und einer entsprechenden SmartCard, dem "Schlüssel", zu decodieren, müssen zusätzliche Gebühren entrichtet werden. PCMCIA Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association Standard, vgl. SmartCard. PID Im digitalen Datenstrom übertragener Packet Identifer, kurz PID, wird für beispielsweise Video, Ton und Teletext jeden einzelnen Kanal zugeordnet. Planarantennnen Manche nennen sie auch Flachantennen. Sie sind oft im mobilen Bereich anzutreffen. Wenn sie flach gestellt werden, bieten sie eine geringe Aufbauhöhe und es läuft kein Wasser rein. Nachteile: Der LNB kann nicht getauscht werden, da er integriert ist. Bei gleicher Empfangsleistung ist eine Planarantenne wesentlich kostspieliger als eine Offsetantenne. Polarisation Um in einem begrenztem Frequenzband so viele Programme wie möglich unterzubringen, werden die eine Hälfte horizontal polarisiert, die andere Hälfte vertikal polarisiert gesendet. Dadurch beeinflussen sich die Program-me nicht bei ungefähr gleicher Sendefrequenz. Die elektromagnetischen Wellen erreichen also unsere Empfangsanlage phasenverschoben, um 90 Grad. Durch die Betriebsspannung des LNB, geliefert vom Receiver, wird im LNB-Gehäuse entschieden, ob nun die horizontalen- oder die vertikalen Wellen Einlass zum LNB finden. Diese Schaltspannung beträgt je nach zu empfangender Polarisation 13 oder 18 Volt. Power Yu Digitales Verschlüsselungssystem, arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf "Smartcard"- Basis, sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus. In Europa u.a. bei AFRT TV (Hotbird 5, 13º Ost) und diversen rumänischen Digitalprogramm im Einsatz. Prepaid-Karte Wie bei Mobil-Telefonen plant Premiere World, künftig auch Prepaid-Karten anzubieten. Der Abonnent kann einen bestimmten Betrag auf seine Smartcard "aufbuchen" und somit beispielsweise Pay-per-view Angebote nutzen, ohne den Film direkt per Modem oder Telefon zu bestellen. Für die Nutzung der Pay-per-view Angebote wird der fällige Betrag automatisch. Q QAM QAM ist die Abkürzung für Qadraturamplitudenmodulation. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Signalübertragung im Kabel, kann hier die QPSK-Modulation nicht genutzt werden. Daher greift man auf QAM zurück. Hierbei liegen die zu übertragenden Daten in der Amplitude des Trägers. Weil im Kabel QAM, via Satellit aber QPSK genutzt wird, muss das Signal an Kabelkopfstationen ummoduliert werden. QPSK QPSK steht für Quadratur Phase Shift Keying. Die QPSK-Modulation wird bei der Satellitenübertragung eingesetzt. Dabei wird das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen werden. Im Gegensatz zur QAM ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können. Quattro-LNB LNB mit vier Ausgängen. Jeder Ausgang ist für eine andere Empfangsebene zuständig. Dieser LNB ist nicht zum direkten Anschluss von Receivern geeignet! Sinnvoll ist er heutzutage nur um mehr als vier Teilnehmer über Multischalter zu versorgen. Quatwin-LNB LNB mit vier gleichwertigen Ausgängen. An jedem Ausgang stehen alle Empfangs-Ebenen zur Verfügung. Dieser LNB ist zum direkten Anschluss an bis zu vier Receivern geeignet. Und zwar ohne Multischalter. Denn der ist hier schon drin! Quatwin- LNB's gibt's seit 1999. Manche nennen ihn auch Quat-LNB. R Receiver Bereitet die vom LNB kommenden Signale für das Fernsehgerät auf. Redundanz Reduktion Bei der digitalen Übertragung werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen - nachfolgende Bilder werden mit diesem verglichen und nur alle Abweichungen übertragen. Rückkanal Interaktive Anwendungen, wie Home-Shopping oder Internet-Zugang, benötigen einen Rückkanal. Dieser kann beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden. Das in der d-box eingebaute Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist weiterhin nicht zu benutzen. S Satellit Ein Fernsehsatellit ist ein mit Elektronik voll gestopftes Gebilde, ca. 2.500kg schwer, mit einer Spannweite von 20 m, einer Sendeleistung von 60 dBWatt und einer Lebensdauer von 12-15 Jahren. Die Programme, die vom Satelliten abgestrahlt werden sollen, werden von verschiedenen Bodenstationen (im 14/18 GHz-Bereich) mit bis zu elf Metern großen Antennen zum Satelliten gesendet. Im Satelliten werden die Frequenzen umgesetzt (10,7-12,75 GHz), aufbereitet, verstärkt und wieder abgestrahlt. Den Strom für die Aggregate an Bord erhält der Satellit von Solarzellen. Die ASTRA-Satelliten befinden sich in einem Raumwürfel von ca.140 km Kantenlänge. Sie werden von der Erde ständig elektronisch überwacht und durch kleine Triebwerke laufend in ihrer Position korrigiert. Sat-Slope Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600 GHz) kommt es bei vielen Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen zwischen LNB und Digital-Receiver. Sat-ZF Unter den Begriff Sat-ZF versteht man die Sat- Zwischenfrequenz. Der LNB wandelt die hohen Frequenzen des Satellitensignals in tiefere um, damit diese über das Kabel zum Receiver weitergeleitet werden können. Der Sat-ZF-Bereich liegt zwischen 950 und 2150 MHz. Scartkabel Diese bereits als Verbindung zwischen Videorecorder und Fernsehgerät verbreitete Kabelvariante dient auch zum Anschluss von Set-Top-Boxen. SCPC Signal Digitaler Einzelträger (Single Channel per Carrier), Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000, beispielsweise bei Reuters Financial TV auf EutelSat W3, 7º Ost. Empfang von SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten ausgelegt ist. Schirmungsmaß Als Schirmungsmaß bezeichnet man die Fähigkeit eines Bauteils oder eines Kabels, die zu übertragenden Signale von denen in der Umgebung befindlichen zu trennen. Es beschreibt also die “Dichtigkeit” gegenüber Fremdeinflüssen und immer wichtiger, da immer mehr Funkdienste vorhanden sind und es immer wichtiger wird, diese nicht zu stören oder selbst nicht gestört zu werden. Die Maßeinheit for das Schirmungsmaß (SM) ist dB. SECAM Séquenze Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das dem NTSC hervorgegangen ist. Wird vorwiegend in Frankreich (SECAM West) und den Ostblockstaaten (SECAM OST) verwendet. Service-ID Anhand der Service-ID, kurz auch SID genannt, lässt sich jedes Datenpaket eines DVB- Transportstroms exakt dem entsprechenden Programm zuordnen. Darüber hinaus werden die einzelnen Programme, die im Multiplexer zu einem einzigen Transportstrom zusammengefügt werden, mit Hilfe der Service-ID vom Receiver wieder auseinander dividiert und zu einzelnen, vollständigen Programmen zusammengefügt. Set-Top-Box Eine andere Bezeichnunweiter.... weiter.... g für digitaler Receiver bzw. digitaler Empfänger, welcher für die Darstellung von digital komprimierten Fernseh- und Hörfunksignale zwingend benötigt wird. Neben der d-Box gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten mit variablen Ausstattungsmerkmalen. SI Service Information - Tabellen im Transportstrom mit Programminformationen und Steuerinformationen für den Decoder. Bei Änderungen der Kanal- oder Transponderbelegung / wechsel von Programmbezeichnungen oder Änderungen von Übertragungsparametern muss kein neuer Suchlauf mehr durchgeführt werden. Die Set-Top-Box stellt sich anhand der SI automatisch auf die Änderungen ein. Signal Allgemeine Bezeichnung für Daten, für eine Information einen Ton oder ein Bild, dessen Inhalt elektrisch verändert wird um über Entfernungen übertragen werden zu können, oder um verschiedene Apparate miteinander verbinden zu können. Simulcast Beim Simulcast-Verfahren werden Programme gleichzeitig in analoger und in digitaler Form ausgestrahlt. Simulcrypt Einige Pay-TV-Anbieter wenden neben der Verschlüsselung in einem System (z.B. Nagravision) auch noch ein zweites System an (z.B. Conax). Das bedeutet, dass das Signal sowohl durch ein Nagravision-CA-Modul als auch durch eine Set-Top- Box mit Conax-Decoder entschlüsselt werden kann. Durch die Zusammenarbeit wird damit vermieden, dass man sich zwei verschiedene Decoder ins Wohnzimmer stellen muss. Single-LNB LNB mit einem Ausgang. Es kann alles empfangen werden, aber eben nur für einen Ausgang. SkyPlex Verfahren, Fernseh- und/ oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink- Standorten in einem Paket zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen. Smartcard Eine Art Scheckkarte mit Abonnentendaten für die Identifikation der Teilnehmer und Zugriffskontrolle auf einen Pay-TV-Kanal, die in den Decoder geschoben wird, vgl. PCMCIA. Spot Ausleuchtzone eines Satelliten, die auf einen kleinen Teil der Erdoberfläche beschränkt ist. Symbolrate Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird. Syster/ Nagravision Analoges und digitales Verschlüselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär. Während Syster für die analogen Programme Premiere analog und Tele-Club sowie CANAL+Spanien eingesetzt wird, nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung. Auch in den spanischen Kabelnetzen werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefinica überwiegend in dieser Norm codiert. T Teletext Aktuelle Informationen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Politik, Sport, Kultur, Medien sowie in der Regel ausführliche Informationen werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen werden die Signale im Datenstrom "huckepack" verbreitet. T.O.N.I Kurzform für Tele-Online-Navigations-Instrument, der elektronischen Programmführer der d-Box, wurde speziell für DF1 bzw. Premiere World entwickelt. Transponder Übertragungskanal/ Umsetzer eines Satelliten. In analoger Technik können ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler Technik sind es 6 bis 9 FS-Programme mit Tonkanälen. Transportstrom Digitales Signal, das neben verschiedenen Video- und Ton-Programmen auch Datensignale für den ordnungsgemäßen Betrieb der Endgeräte, außerdem gegebenenfalls Informationen zur Verschlüsselung und Freischaltung der Geräte zur Nutzung von PayTV enthält. Der TS wird durch geeignete Verfahren (DVB) vom Programmanbieter per Satellit, Kabel oder terrestrischer Antenne zum Zuschauer übertragen. Twin-LNB Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird. U UHF Ultra High Frequency zwischen 300 und 3000 MHz, die auch für terrestrische TV-Übertragungen von Kanal 21 (470 MHz) bis Kanal 69 (860 MHz) genutzt werden. Universal-Decoder Empfängt die Digitalpakete von ARD/ ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter, zum Beispiel der ASR 610, vgl. Open-TV. Universal - LNB Der "Universatl Low Noise Block" (Universal geräuscharme Einheit) bezeich-net das Empfangsteil einer Satellitenantenne (Konverter), das auch für den Empfang digitaler Signale geeignet ist. Bei den verbreiteten Sat-Antennen mit Parabolspiegel befindet sich dieser Konverter am Ende des vorstehen-den Tragarms. Unteres Band/ Unteres Frequenzband Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten. Unterträger Technischer Ausdruck für einen untergeordneten Träger. Bei einer TV-Satellitenübertragung gibt es mehrere Unterträger, die normalerweise für Hörfunkkanäle genutzt werden. Deshalb benutzt man den Ausdruck Tonunterträger zur Bezeichnung eines bestimmten Hörfunkkanals. Man kann auch Stereo-Unterträger sagen, wenn es sich um zwei Tonunterträger handelt (einen für den linken Kanal, einen für den rechten). Um einen Unterträger zu definieren, muss man seine Frequenz kennen. Upgrade Softwareaktualisierung bei Set-Top-Boxen auf eine neuere Version über das Sendesignal. Uplink Damit bezeichnet man den Weg von der Uplink- Bodenstation zu Satelliten. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Uplink-Frequenz. Sie ist wesentlich höher als die Downlink-Frequenz. Das Gegenstück hierzu ist der Downlink. V Verschlüsselung Durch die Verschlüsselung von Programmen wird mit Hilfe eines techni-schen Verfahrens erreicht, dass diese nur einem begrenzten Zuschauer- bzw. Zuhörer- kreis zugänglich sind. Hierfür kommen verschiedene Systeme zum Einsatz, darunter Irdeto, Cryptoworks, Seca, Viacces etc.. VHF Elektrische Information, die aus der Umwandlung eines realen Bildes in ein elektrisches Signal resultiert. Das Videosignal hat genau festgelegte Eigenschaften, so dass es dem auf der ganzen Welt gültigen Standard für Bildübertragungen entspricht. Viaccess Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom. Das Viacess-System gilt bislang als sicher und wird vorrangig von französischen Pay- TV Anbietern eingesetzt, aber auch das Zuführungs- Signal einiger TV-Kanäle für Programm-Plattformen in Frankreich wird in dieser Norm ver-schlüsselt. Video Bitrate Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals. Videoguard Digitales Verschlüsselungssystem, exclusiv entwickelt von Rupert Murdoch's Tochtergesellschaft NDS für das digitale Programm-Bouquet von British Sky Broadcasting auf ASTRA 2 A, 28,2º Ost. Video-on-Demand Bisher musste man in die Videothek fahren, wollte man sich aus einer großen Anzahl an Filmen seinen Lieblingsfilm aussuchen. Video-on-Demand bietet diese Auswahl zu Hause und über den Fernseher an, empfangen wird der Lieblingsfilm mit der Set-Top- Box. Und so gehts: Der Benutzer kann zu jeder Zeit eine beliebige Sendung beim Programmanbieter bestellen und zum gewünschten Zeitpunkt sehen. Bisher sind das noch kühne Träume, mit Near- Video-on-Demand aber schon fast verwirklicht. Vod Bei "Video on Demand" ist es dem Zuschauer bzw. Zuhörer möglich, beim Anbieter zu jedem gewünschten Zeitpunkt eine bestimmte Sendung abzu-rufen. Damit wird man quasi zu seinem eigenen Programmdirektor. W Watt  (W) Watt (W)  Maßeinheit für elektrische Leistung. .... zurück  (Seite 1)
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